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Die Eingewöhnungszeit

Die Eingewöhnungszeit ist eine wichtige Zeit für ihr Kind und die ganze Familie. Ziel von uns als Bezugserzieher ist es, einen Rahmen zu bieten, in dem sich ihr Kind und Sie wohl fühlen. Wir möchten einen Ort gestalten, an dem ihr Kind gut ankommen kann. 

Ihr Kind wird hier eine neue Umgebung kennen lernen, sowie eine Beziehung zur Bezugserzieherin aufbauen. Erfahrungsgemäß  ist die Anfangszeit sehr ausschlag-gebend für das weitere Wohlergehen ihres Kindes. => Urvertrauen entwickelt sich.

Wir können verstehen, dass sie ihre berufliche Situation vielleicht schon drängt und bitten sie dennoch Ruhe und Gelassenheit mitzubringen.

Meine Eingewöhnungszeit:

  • Hier gibt es viele neue Eindrücke, die ich verarbeiten muss.
  • Ich lerne den Tagesablauf in der Krippe kennen.
  • Mama oder Papa sind am Anfang mit dabei. Das hilft mir, mich sicher und geborgen zu fühlen.
  • Ich kann den Gruppenraum und die Spielbereiche erkunden.
  • Ich bekomme Zeit, um mich in der Krippe rundum wohl zu fühlen.
  • In der Krippe gibt es viele Kinder, die ich noch nicht kenne. Hier geht er richtig lebhaft zu.
  • Ich nehme Kontakt zu meiner Bezugserzieherin auf. Sie nimmt sich viel Zeit für mich!
  • Das Krippenteam: Ich lerne neue Bezugspersonen kennen.

Wichtiges zur Eingewöhnungszeit

In der Zeit der Eingewöhnungsphase sollte das Kind die Kinderkrippe möglichst nur halbtags besuchen um eine Überforderung zu vermeiden. Denn: Eine längere Aufenthaltszeit ist nicht gleichbedeutend mit einer kürzeren Eingewöhnungszeit.

Wie lange letztlich die Eingewöhnung dauert, zeigt uns ihr Kind mit seinem Verhalten. Wir bitten Sie, Vertrauen in uns und in Ihr Kind zu haben, falls die Eingewöhnung anders verlaufen sollte, als Sie es sich vorgestellt haben oder Sie es sich wünschen. 

Die allergrößte Priorität für uns ist es, das es den Kindern und Eltern in der schwierigen Anfangssituation gut geht. Deshalb sprechen Sie uns bitte an, wenn Ihnen etwas auf dem Herzen liegt. So können wir so früh wie möglich Unsicherheiten und Probleme beseitigen.

Das Berliner Eingewöhnungsmodell

Um Ihrem Kind einen guten Start in unserer Krippe zu ermöglichen, orientieren wir uns am Berliner Eingewöhnungsmodell.

3 Tage Grundphase:

Mutter/ Vater kommt mit dem Kind zusammen in die Krippe. Beide bleiben im Gruppenraum. In den ersten Tagen erfolgt in der Regel kein Trennungsversuch.

Wichtigste Aufgabe von den Eltern ist es, ein sicherer Hafen für die Kinder zu sein.

  • Bleiben sie an einem festen Platz und beobachten Sie ihr Kind. Lassen sie ihr Kind zu ihnen kommen und gehen, wenn es ihre Nähe  benötigt.
  • Die Bezugserzieherin wird vorsichtig Kontakt zu ihrem Kind aufnehmen und ihm Spielangebote machen.
  • Wir werden nach und nach das Wickeln und ggf. das Füttern und Schlafen legen von Ihnen übernehmen. Dies sind sehr sensible Punkte, die viel Vertrauen durch das Kind verlangen und feinfühlig von den Bezugserziehern übernommen werden müssen.
  • Unsere Bitte, seien Sie einfach da, ohne dass Sie sich in ein Spiel einbeziehen lassen. Ihr Kind ist sich dann Ihrer Aufmerksamkeit und Interesse sicher, sodass es seine neue Umgebung erforschen kann.
  • Zum Abschluss des Tages wird sich die Bezugserzieherin mit Ihnen über Ihre Eindrücke austauschen.
4. Tag Trennungsversuch:

(Anmerkung: Wenn der 4. Tag ein Montag ist, beginnt der Trennungsversuch einen Tag später)

In Absprache mit dem Bezugserzieher verabschiedet sich die Mutter/ der Vater vom Kind. Er/ Sie verlässt den Raum und bleibt in der Nähe (Elternecke) um sich davon zu überzeugen, wie das Kind reagiert. Sie können sich gerne ein Buch von zu Hause mitbringen und darin schmökern

  • Wenn das Kind nicht weint bzw. wenn es sich schnell von seiner Bezugserzieherin beruhigen lässt, können die Eltern ca. 30 Minuten  in der Elternecke warten.
  • Der Krippenbesuch wird im Anschluss an die Trennung für diesen Tag beendet. Ihr Kind erkennt, dass Sie es aus der Krippe abholen und nicht zum spielen bleiben.
  • Wenn das Kind weint und sich nicht von uns beruhigen lässt, wird der Trennungsversuch abgebrochen und an diesem Tag nicht mehr wiederholt.
5. Tag Trennung:

Wenn sich das Kind  beim Trennungsversuch am 4. Tag von der Bezugserzieherin trösten lies, bzw. gelassen auf die Trennung reagiert, kann die Trennung am 5. Tag ausgedehnt werden. Bitte bleiben Sie heute nochmals in der Einrichtung, dass Sie ggf. von uns geholt werden können. 

Falls ihr Kind am Vortag die Trennung noch nicht verkraftet hat, wird am 7. Tag ein erneuter Versuch unternommen.

Schlussphase:

Die Eltern halten sich nicht mehr in der Kinderkrippe auf, sind jedoch jederzeit telefonisch erreichbar, falls die Tragfähigkeit der neuen Beziehung zur Bezugserzieherin noch nicht ausreicht, um das Kind in besonderen Fällen aufzufangen.

  •  Die Eingewöhnung ist beendet, wenn das Kind die Bezugserzieherin als sichere Basis akzeptiert hat und sich von ihr trösten lässt.
  • Das Kind bewegt sich nun sicherer im Gruppenalltag und spielt in guter Stimmung.

Unsere Aufgaben in der Eingewöhnungszeit:

  • Einfühlungsvermögen für das neue Kind und seine Eltern um eine Beziehung aufzubauen.
  • Wir ermöglichen ihrem Kind Kontakte zu anderen Kindern und intensivieren diese.
  • Wir achten auf einen feinfühligen Umgang mit Kindern, die sich noch nicht verbal ausdrücken können.
  • Wir begleiten Ihr Kind auf seiner Entdeckungsreise durch unser Haus.
  • Wir nehmen uns Zeit für die Wünsche/ Bedürfnisse und Sorgen ihres Kindes.
  • Häusliche Rituale und Gewohnheiten kennen lernen und in der Krippe  fortsetzen.
  • Ihrem Kind Raum, Schutz und Sicherheit bieten, damit es sich bei uns wohl fühlt.

Wichtig für mich als neues Kind:

  • Mein Kuscheltier etc., das mich tröstet.
  • Der Schnuller, wenn ich einen brauche.
  • Wechselkleider zum Umziehen.
  • Windel, Feuchttücher, Creme – alles was auch daheim zum Wickeln benutzt wird.
  • Babynahrung, wenn ich noch besondere Nahrung brauche.
  • Eine Trinkflasche, wenn ich noch nicht aus Tassen trinken kann.
  • Fotos von mir, damit ich meinen Platz an der Garderobe und am Wickeltisch finde.
  • Bequeme Schuhe, Schläppchen oder Stoppersocken.

Allgemeine Anmerkungen zur Aufnahme:

Sollten Eltern, die Kinder im entsprechenden Alter haben, sich nicht bei uns in der Kindertageseinrichtung gemeldet haben, so nehmen wir vor Beginn eines neuen Jahres (Start 01.09.) rechtzeitig über Presse und Informationspost mit den Eltern Kontakt auf.

Bei der Aufnahme in unser Haus werden die Kinder aus dem Ort Stangenroth bevorzugt aufgenommen. Sind noch Plätze frei, so nehmen wir Kinder aus anderen Gemeinden und Gemeindeteilen gerne und jederzeit auf.

Wir sind eine kath. Einrichtung, die Kinder mit anderen Konfessionen oder ohne Konfession jederzeit aufnimmt.  Wie im Bereich der religiösen Erziehung damit umgegangen wird, können wir im Aufnahmegespräch zwischen Leitung und Eltern klären.

Ab wann sollte ein Kind die Kindertageseinrichtung  besuchen?

Aus Erfahrung können wir folgendes berichten, dass Kinder die länger in einer Gemeinschaftseinrichtung gespielt und gelernt haben, über größere Basiskompetenzen im Umgang mit anderen verfügen. Außerdem sind das Wissen und die Lernbereitschaft höher anzusetzen, als bei Kindern mit weniger Kitaerfahrungen.

Woraus resultiert dies?
Die Kindertageseinrichtung als Gemeinschaftseinrichtung mit den Teilbereichen Kinderkrippe / Kindergarten / Schülerhort kann dem einzelnen Kind ganz andere und vielfältigere Lerneinheiten vermitteln und andere Möglichkeiten im Trainieren und Einüben von sozialen Kompetenzen als die Familie bieten. Sie können sich jederzeit individuell von der Leiterin der Kindertageseinrichtung beraten lassen.
Nutzen Sie dieses Angebot.

Außerdem möchten wir allen Eltern die Möglichkeit geben sich in die Berufswelt zurückzumelden, sich dort zu etablieren und sich weiterzubilden. Dies soll mit einer fundierten Kinderbetreuung ab 0 Jahren ermöglicht werden. 

 

 

Vorraussetzungen, die sie als Eltern erfüllen müssen:

Nach dem persönlichen oder telefonischen Erstkontakt mit der Leitung der Kindertageseinrichtung findet das Aufnahmegespräch statt. Hierzu vereinbaren wir einen Termin mit den Eltern. Das Aufnahmegespräch findet im Büro der Kindertageseinrichtung statt. Das aufzunehmende Kind kann selbstverständlich mitkommen, natürlich auch alle anderen Geschwister, die keine Betreuungsmöglichkeit haben.

Während des Aufnahmegespräches muss als erstes der Aufnahmevertrag mit den persönlichen und familiären Angaben über das aufzunehmende Kind ausgefüllt werden. 

Alles für einen guten Start:

Am ersten Tag des Kindes in der Kindertageseinrichtung müssen folgende Dinge mitgebracht werden:

  • Das Vorsorgeheft des Kindes, welchen durch die Kindertageseinrichtung bedingt auf gesetzliche Vorschriften auf Vollständigkeit geprüft werden. Hierbei haben sie zwei Möglichkeiten:
    1. Sie legen es der Leitung der Kindertageseinrichtung vor, damit diese Einsicht nehmen kann.
    2. Sie lassen sich eine ärztliche Bescheinigung ausstellen, die Aussagen über die regelmäßigen Untersuchungen des Kindes trifft.
  • Weiterhin sollten die Eltern im Aufnahmegespräch den Impfstatus des Kindes mitteilen. Dies ist besonders wichtig in Bezug auf den Tetanusschutz des Kindes. 
    Warum? -  Damit das Team der Kindertageseinrichtung individuell die richtige Wundversorgung leisten kann. Nicht geimpfte Kinder sind für uns kein Problem. Wir werden in der Wundversorgung entsprechend darauf eingehen.
  • Weiterhin müssen die Eltern den ausgefüllten Bildungs- und Betreuungsvertrag mit seinen Anhängen mitbringen:
    • Buchungsvereinbarung
    • Einzugsermächtigung
    • Einwilligungserklärung zum Thema Fotos, Presse etc.

Was man sonst noch wissen muss:

Die Verordnung der Kindertageseinrichtung sollten alle Eltern kennen. Selbstverständlich befindet sich diese in unserer Aufnahmebroschüre oder hier auf der Internetseite:
Verordnung der Kindertageseinrichtung St. Sebastian Stangenroth

Sollte ein Kind Medikamente benötigen, die während des Aufenthaltes in der Kindertageseinrichtung verabreicht werden müssen, so muss ein Medikamentenplan von Seiten der Eltern ausgefüllt werden.

Siehe Link:

Dies ist allerdings nur in ganz bestimmten Fällen möglich.

Fragen?

Sprechen Sie gerne mit der Leitung der Kindertageseinrichtung.

Wer ist online?

Aktuell sind 106 Gäste und keine Mitglieder online

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