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Ihr Kind braucht dringend aus medizinischer Sicht eine Behandlung mit Medikamenten während der Kitazeit?

Nach langem Austausch mit anderen Einrichtungen, der Beratung von Seiten des Caritasverbandes, gesetzlichen Urteilen, dem Gesundheitsamt und der Absprache mit dem Träger der Kindertageseinrichtung, sind wir zu folgendem gültigen Beschluss gekommen:

Kranke Kinder sollten zu Hause bleiben, um dort medizinisch versorgt zu werden.

Medikamente, die dringend notwendig sind, werden von uns an ihr Kind verabreicht. Dies sind einige wenige Ausnahmen:

  • Medikamente für chronisch kranke Kinder, z. B. Diabetes.
  • Sogenannte Notfallmedikamente, z. B. bei chronischer Bronchitis, Kruppanfällen, Epilepsie etc….
  • Fortsetzung einer Antibiotikabehandlung nach einer schweren Erkrankung, d. h. das Kind kann schon auf ärztliche Anordnung die Kita besuchen, muss aber noch ein bestimmtes Antibiotika zu Ende nehmen.

Ansonsten können und dürfen wir keine weiteren Medikamente verabreichen!

Dazu müssen sie als Eltern folgendes wissen und berücksichtigen:

  • Es muss vorab ein Medikamentenplan ausgefüllt werden.
  • Die persönlichen Daten des Kindes werden eingetragen.
  • Der Medikamentenplan muss vom Arzt und den Eltern unterzeichnet sein. Ansonsten findet keine Medikamentenverabreichung statt.
  • Das Medikament und die Dosierung müssen genau beschrieben sein.
  • Die Lagerung des Medikamentes muss eingetragen sein. (z. B. Medikamentenschrank, Kühlschrank etc.)
  • Beginn und Ende der Behandlung müssen eingetragen sein.

Diese von uns geforderten Daten und Unterschriften dienen ausschließlich der rechtlichen Absicherung des pädagogischen Personals und dem Träger der Kindertageseinrichtung.

Wichtig für sie als Eltern:

Medikamente dürfen nicht im Rucksack oder Tasche der Kinder aufbewahrt werden,  d. h. Kinder können und dürfen sich nicht selber mit Medikamenten versorgen. Wer so als Eltern handelt, agiert grob fahrlässig, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass andere Kinder das Medikament erreichen.

Eine goldene Regel heißt:

Medikamente gehören nicht in Kinderhand und müssen verschlossen aufbewahrt werden.

Für die Notfallbehandlung gilt folgende Neuregelung:

  • Desinfektionsspray gehört in die Kategorie „Medikamente“ und darf somit nicht mehr benutzt werden.
    Was bedeutet dies im Klartext:
    Kleinere Schürfwunden lassen wir ausbluten und säubern das Umfeld der Wunde mit Wasser, evtl. legen wir ein Heftpflaster auf. Bei größeren Wunden werden umgehend die Eltern verständigt, um eine entsprechende Wundvorsorgung durch Arzt oder Eltern zu gewährleisten.
  • Ebenso können wir bei einem Insektenstich nur kühlen und werden die Eltern bei Bedarf verständigen.
  • Homöopathische Mittel dürfen nicht mehr verabreicht werden. Hierzu gehört auch leider unser so toll helfendes Johanniskraut (im Kindermund als Zauberkraut bekannt).
    Doch Gott sei Dank hat der Träger folgenden Entschluss gefasst: „Unser Johanniskraut ist selbst angelegt und beachtet alle Naturgesetze. Bei der Anmeldung Ihres Kindes werden Sie von der Leitung nach der Verwendung von Johanniskraut gefragt,ob ihr Kind bei kleineren Stoßverletzungen und Prellungen damit behandelt werden darf.“


Hier können Sie den Medikamentenplan herunterladen, ausdrucken - ausfüllen - in der KiTa abgeben!

Ist der vollständig ausgefüllte Medikamentenplan in der KiTa abgegeben, so steht der Verabreichung von Medikamenten an das benannte Kind nichts im Wege.

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